Forschungsschiff „ALBIS“ misst Wasserqualität der Elbe

Drei Männer unterhalten sich auf dem Forschungsschiff Albis miteinander.

Anfang Juli machte das Forschungsschiff „ALBIS“ des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) auf seiner Messfahrt entlang der Elbe Station am Torgauer Hafen. Die Route führte von Schmilka an der tschechisch-deutschen Grenze bis zur Mündung in die Deutsche Bucht bei Geesthacht. Bevor die Forschenden ihre Probenahmen flussabwärts fortsetzten, nutzten wir die Gelegenheit zu einem fachlichen Austausch vor Ort.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Fernwasser Elbaue-Ostharz tauschten wir uns über aktuelle Erkenntnisse zur Wasserqualität der Elbe und die Bedeutung langfristiger Messprogramme aus. Dabei wurde deutlich, dass sich die Wasserqualität der Elbe und ihrer Nebenflüsse in den vergangenen Jahrzehnten spürbar verbessert hat. Gleichzeitig beobachten wir mit wachsender Aufmerksamkeit eine zunehmende Belastung durch schwer abbaubare Spurenstoffe, die im Wasserkreislauf verbleiben und neue Herausforderungen für den Gewässerschutz darstellen.

Als Arbeitsgemeinschaft der Wasserversorger im Einzugsgebiet der Elbe (AWE) betreiben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern eigene Überwachungsprogramme für die Elbe. Die umfangreichen Untersuchungen des UFZ stellen für uns eine wertvolle Ergänzung dieser Datengrundlage dar und tragen dazu bei, Entwicklungen noch besser einordnen zu können. Der direkte Austausch zwischen Forschung und Praxis ist für uns ein enorm wichtiger Baustein, um wasserwirtschaftliche Fragestellungen fundiert und vorausschauend zu bearbeiten.

Zwei Männer halten einen Gütebericht zur Qualität von Fließgewässern in den Händen und schauen lächelnd in die Kamera.

Im Rahmen des Treffens überreichten wir den Forschenden den aktuellen Gütebericht der AWE zur Wasserqualität der Elbe sowie das Europäische Fließgewässermemorandum, in dem die Qualitätsanforderungen der europäischen Wasserversorger zusammengefasst sind. Der Zwischenstopp der „ALBIS“ in Torgau hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Wasserversorgern und Forschungseinrichtungen ist, um den Schutz der Elbe und ihrer Nebenflüsse langfristig zu sichern.

 

In unserem Downloadbereich können Sie den aktuellen Gütebericht einsehen:

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AWE-Treffen im Wasserwerk Tolkewitz